Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

DFG-Graduiertenkolleg 2190

Pauline Selbig

Pauline Selbig

Kurzvita

2017 Schurmann Assistantship, Cornell Universiy, Ithaca, USA

2016 M.A. Deutsche Literatur, Humboldt-Universität zu Berlin

2010 B.A. Deutsche Literatur / Skandinavistik, Humboldt-Universität zu Berlin

2009 Germanistik, Universitetet i Bergen, Norwegen

Publikationen

Sammelbände

[mit Matthias Müller und Nils Ritter (Hg.)], Barock en miniature. Kleine Formen in Barock und Mo­derne, Berlin Boston 2020. DOI: 10.1515/9783110659634

Aufsätze

[mit Hans Jürgen Scheuer], Trauer und Kritik. Der Hamlet-Komplex in Walter Benjamins Trauer­spielbuch und die Dynamik der kleinen Form im Vergleich der Manuskript- und Druckfassungen, in: Barock en miniature. Kleine Formen in Barock und Moderne, hg. von Matthias Müller, Nils Ritter und Pauline Selbig, Berlin Boston 2020, 177–210. DOI: 10.1515/9783110659634

Rezensionen

Rezension zu: Hildegard Kernmayer/Erhard Schütz (Hg.), Die Eleganz des Feuilletons. Literarische Kleinode, in: Zeitschrift für Germanistik NF XXVIII (2018), H. 3, 667–670.

Große Konstruktionen „aus kleinsten, scharf und schneidend konfektionierten Baugliedern […] errichten“ – Zur Textgenese von Walter Benjamins „Ursprung des deutschen Trauerspiels“.

Das Dissertationsprojekt widmet sich der Textgenese von Walter Benjamins „Ursprung des deutschen Trauerspiels“ auf der Grundlage einer Gegenüberstellung der 1928 von Benjamin zur Publikation gebrachten Fassung des Textes und seiner einzig erhaltenen früheren Version, der Jerusalemer Handschrift, wobei sich Benjamins Arbeitsweise des Aufbrechens seines Textes in kleinste Textblöcke und die Relation von kleinen Textbausteinen und entstehender, umfassender Studie für die Erarbeitung einer Betrachtung des barocken Trauerspiels als von besonderer Bedeutung erweist.

← zurück