Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

DFG-Graduiertenkolleg 2190

Marie Czarnikow: Kleine Geschichten vom Großen Krieg. Kriegstagebücher als Sammelformen disparater Kriegserfahrung

Vortrag

18/07/2018

10:30 Uhr

Marie Czarnikow: Kleine Geschichten vom Großen Krieg. Kriegstagebücher als Sammelformen disparater Kriegserfahrung

Hans-Fallada-Museum Carwitz (Scheunensaal)
Zum Bohnenwerder 2
17258 Feldberger Seenlandschaft

Vortrag auf der 7. Internationalen Hans-Fallada-Konferenz zum Thema: “Zwischen Dokument und Fiktion. Kriegserfahrungen und literarische Formen im 20. Jahrhundert.”

Der Krieg in der Literatur und das Schreiben über den Krieg gehören zu den Konstanten jeder Literaturgeschichtsschreibung. 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs lohnt sich ein neuer, offener Blick auf die Schnittmengen literarischer und dokumentarischer Quellen mit Fakten und Fiktion(en), die aus dem „Jahrhundert der Gewalt“ stammen. Ein erweitertes Verständnis des Begriffes der Kriegserfahrung bedeutet, nicht nur Schriften von Soldaten zu berücksichtigen, sondern auch die vielschichtigen Erinnerungen und Zeugnisse von Menschen einzubeziehen, die vom Krieg und dessen Auswirkungen geprägt wurden und deren Nachwirkungen bis in unsere Gegenwart hineinreichen.

Unter dem Titel „Zwischen Dokument und Fiktion. Kriegserfahrungen und literarische Formen im 20. Jahrhundert“ fragt die 7. Internationale Hans-Fallada-Konferenz nach der Einordnung und dem Verständnis von Selbstzeugnissen und Gattungsgrenzen, nach Perspektiven, Diskursen und Schreibstilen des Krieges, nach dem Quellenwert von Feldpostbriefen, Tagebüchern oder Fotos und deren Verknüpfung mit literarischen Verarbeitungen und Verdichtungen.

Das Programm zur Konferenz finden Sie hier.

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