Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

DFG-Graduiertenkolleg 2190

Christoph H. Winter

Christoph H. Winter

Kurzvita

seit 2020 Redenschreiber des Ministers und der Staatssekretäre des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

seit 2018 Mitglied im Mitglied im Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften der Universität Potsdam

seit 2018 Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Potsdam

2017—2020 Doktorand am DFG-Graduiertenkolleg 2190 Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

2014–2017 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

2012–2014 Studium »Literarisches Schreiben« an der Stiftung Universität Hildesheim

2008–2012 Studium »Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus« an der Stiftung Universität Hildesheim.

Publikationen

Herausgeberschaft

[zus. m. Oliver Ruf] Small Critics. Transmediale Konzepte feuilletonistischer Schreibweisen der Gegenwart, Würzburg [i. Vorber.].

Beiträge

 Zur Funktionsweise der Textur. Benjamin von Stuckrad-Barre und Harald Schmidt kaufen keine Hose, gehen aber mit essen, in: Wo wir hinschauen Ideenausschlachter. Zur internationalen und intermedialen Thomas Bernhard Rezeption, hg. von Florian Trabert und Robert M. Aust, Bielefeld [i. Vorber.].

Popfeuilleton, in: Handbuch Feuilleton, hg. von Erhard Schütz, Hildegard Kernmeyer u.a., Stuttgart [i. Vorber.].

Transmediales Feuilleton, in: Handbuch Feuilleton, hg. von Erhard Schütz, Hildegard Kernmeyer u.a., Stuttgart [i. Vorber.].

Radikales Feuilleton. Beobachtungen zum Feuilleton in den Social Media, in: Kleine Medien. Kulturtheoretische Lektüren, hg. von Oliver Ruf und Uta Schaffers, Würzburg 2019, 59–82.

Neuartige Lösungen – neuartige Gleichungen. Die Werbekampagne ›blixa bargeld liest Hornbach‹ und die Performance ›Rede/Speech‹, in: Grenzen der Kunst – Autonomie der Werbung, hg. von Hans-Otto Hügel und Jan Schönfelder, Hildesheim 2014, 229–241.

Rezensionen (Auswahl)

Der das Tageslicht scheut, Rezension zum Roman Von schlechten Eltern von Tom Kummer (Klett-Cotta, 2020), in: der Freitag, Ausgabe 14/2020, online unter: https://digital.freitag.de/1420/der-das-tageslicht-scheut/.

Wenn die Pein in der Landschaft verschwindet, Rezension zum Roman Herzklappen von Johnson & Johnsonvon Valerie Fritsch (Suhrkamp 2020), auf ZEIT ONLINE, dort datiert am 13. März 2020, online unter: https://www.zeit.de/kultur/literatur/2020-03/herzklappen-von-johnson-und-johnson-valerie-fritsch-roman.

Die Digitalisierung löst Probleme, die sie selbst geschaffen hat, Rezension zu Muster – Theorie der digitalen Gesellschaft von Armin Nassehi (C. H. Beck, 2019), in: der tagesspiegel, (04. Januar 2020), online unter: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/muster-von-armin-nassehi-die-digitalisierung-loest-probleme-die-sie-selbst-geschaffen-hat/25386806.html.

Seid gekränkt! Rezension zu Realitätsschock – Zehn Lehren aus der Gegenwart von Sascha Lobo (Kiepenheuer & Witsch, 2019), in: der Freitag, Ausgabe 42/2019, online unter: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/seid-gekraenkt.

 Podcasts

 Vortrag von Niels Werber, in: microform – Der Podcast des Graduiertenkollegs »Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen«, Berlin 2020, abrufbar unter http://www.kleine-formen.de/vortrag-von-niels-werber/ (Moderation gemeinsam m. Maren Jäger).

Interview mit Annett Gröschner, in: microform – Der Podcast des Graduiertenkollegs »Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen«, Berlin 2019, abrufbar unter: www.kleine-formen.de/interview-mit-annett-groeschner.

Interview mit Michael Angele, in: microform. Der Podcast des Graduiertenkollegs »Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen«, Berlin 2019, abrufbar unter: http://www.kleine-formen.de/interview-mit-michael-angele/.

Interview mit Ethel Matala de Mazza, in: microform. Der Podcast des Graduiertenkollegs »Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen«, Berlin 2018, abrufbar unter: www.kleine-formen.de/interview-mit-ethel-matala-de-mazza.

Transmediale Schreibweisen des Feuilletons

Die Studie untersucht die Transformation feuilletonistischer Schreibweisen durch die Erweiterung der gedruckten Zeitung um die Feeds der Social Media (Twitter, Facebook). Sie fragt nach den Veränderungen der Konstruktion urbaner Strukturen, deren Konzeption traditionell eng mit dem kommunikativen Geschehen in den Feuilletons verwoben ist. Während der erste Teil den Berliner Seitengewidmet ist, die zwischen 1999 und 2002 in der Berlin-Brandenburg-Ausgabe der FAZ erschienen, analysiert der zweite Teil u.a. anhand der Debatte um die Literaturnobelpreisverleihung an Peter Handke die dynamisierten Produktions- und Rezeptionsbedingungen kulturjournalistischer Kommunikation in den Feeds der Social Media. Das elitäre Phänomen feuilletonistisch konstituierter Urbanität wird in der Gegenwart zum kollektiven Unterfangen all derer, die daran beteiligt sein wollen. Ziel der Arbeit ist es, innerhalb der Feuilletonforschung jenen bisher unentdeckten Raum zu kartieren, der das gedruckte mit dem digitalen Feuilleton verbindet – von analoger Zeitungshauptstadt zu digitalen Metropolen.

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