Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

DFG-Graduiertenkolleg 2190

Julia Steinmetz

Julia Steinmetz

Kurzvita

2020 M.A. Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

2016 B.A. Archäologie und Kulturwissenschaft / Kunst- und Bildgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin

Publikationen

Vorträge

05/2022
„Dokumentierende Autographe. Handschriftliche Papierobjekte und ihr Einsatz für die Wissenschaftsgeschichte“, Tagung „Dokumentwerden. Zeitlichkeit – Arbeit – Materialisierung, DFG Graduiertenkolleg 2132 „Das Dokumentarische. Exzess und Entzug“/Ruhr Universität Bochum

11/2021
„Handschriften sammeln, Geschichte vereinen. Die Autographensammlung als Ressource“, Tagung „Ressource ‚Schriftträger‘. Materielle Praktiken der Literatur zwischen Verschwendung und Nachhaltigkeit“, RWTH Aachen und Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

09/2021
„In Autographen denken. Gesammelte Geschichte der Wissenschaften um 1900“, Workshop „Kleine Formen der Wissenschaftsgeschichte“/HU, Organisation zusammen mit Alexander Soytek

06/2016
„Deutsche Dialektaufnahmen. Der Sprachatlas und die Wenker’schen Sätze“, Gastvortrag in der Vorlesung „Gefangene Stimmen. Zur Aktualität der Tonaufnahmen aus dem Lautarchiv der HU“, PD Dr. Britta Lange/Kulturwissenschaft HU.

Sammelnd Geschichte schreiben. Die Autographensammlung Darmstaedter und ihre Bedeutung als historiographische Materialsammlung

Das Projekt nimmt mit der Ludwig Darmstaedter’schen Autographensammlung der Wissenschaft und Technikeine der umfangreichsten wissenschaftshistorischen Materialsammlungen in den Blick. Als innovatives Sammelprojekt um 1900 entstanden, ist sie Ausdruck zeitgenössischer Diskurse um die Materialität historischen Wissens und der Medialität interdisziplinär gedachter Wissenschafts- und Technikgeschichte sowie der Debatten um deren Speicherung. Die Studie untersucht exemplarisch die spannungsreiche Interdependenz von Medien und Geschichte vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, ökonomischer und kulturpolitischer Kontexte. Neben der materiellen und medientechnologischen Dimension wird der Schwerpunkt der Analyse auf die eingesetzten Sammelpraktiken, Verwaltungsformen und Gebrauchsroutinen der Sammlung gelegt. Das Projekt leistet somit einen Beitrag zur Geschichte der Wissenschafts- und Technikgeschichte, indem es die Materialien fokussiert, die ihre Entstehung um 1900 ermöglichten.

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