Katharina Hertfelder

Kurzvita
seit 2025 zertifizierte Schreibberaterin
seit 2024 Referentin Schreibberatung für internationale Studierende (Hochschule)
2021–2023 wissenschaftliche Volontärin in den Museen des Deutschen Literaturarchivs Marbach
2017–2020 Doktorandin am DFG-Graduiertenkolleg 2190 Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen
2017 M.A. Deutsche Literatur, Universität Konstanz
2013 B.A. Literatur-Kunst-Medien / Italienische Studien, Universität Konstanz
Auslandssemester in Italien (2012) und in Großbritannien (2015)
Publikationen
Aufsätze
Der blaue Engel, in: Abgedreht. Literatur auf der Leinwand, hg. v. Vera Hildenbrandt und Michael Töteberg unter Mitarbeit v. Katharina Hertfelder u. Alina Palesch, Marbach 2023, 38–49.
Schriftsteller im Kino, in: Abgedreht. Literatur auf der Leinwand, hg. v. Vera Hildenbrandt und Michael Töteberg, Marbach 2023, 122–133.
Die Zeichen steh’n auf Film, in: Abgedreht. Literatur auf der Leinwand, hg. v. Vera Hildenbrandt und Michael Töteberg, Marbach 2023, 188–205.
Zur Formel bei Hans Blumenberg, in: Blumenbergs Verfahren. Neue Zugänge zum Werk, hg. von Hannes Bajohr und Eva Geulen, Göttingen 2022, 233–267.
Hiller schreibt einem totgeglaubten Freund“, in: S. O. S. Exilbriefe aus dem Deutschen Literaturarchiv, hg. v. Nikola Herweg, Marbach 2022, 123–128.
Thomas Mann klagt über die transatlantische Postsperre“, in: S. O. S. Exilbriefe aus dem Deutschen Literaturarchiv, hg. v. Nikola Herweg, Marbach 2022, 165–171.
Dieterle wartet auf das Ende des Krieges“, in: S. O. S. Exilbriefe aus dem Deutschen Literaturarchiv, hg. v. Nikola Herweg, Marbach 2022, 172–177.
Bewegungslinien der Anekdote bei Hans Blumenberg, in: Wissen en miniature. Theorie und Epistemologie der Anekdote, hg. v. Matthias Grandl und Melanie Möller, Wiesbaden 2021, 177–202.
Leitfossilien der Literarisierung. Zur kleinsten Form metaphorologischer Praxis bei Hans Blumenberg, in: Leistungsbeschreibung. Literarische Strategien bei Hans Blumenberg, hg. von Timothy Attanucci und Ulrich Breuer, Heidelberg 2020, 95–110.
Nachdenklichkeitspoetik – Hans Blumenbergs kleine Formen aus dem Zettelkasten
Im Fokus des Dissertationsprojekts stehen kurze, teils essayistisch-kommentierende, teils glossierende Texte aus dem Nachlass Hans Blumenbergs. Sie werden als Kondensate einer medialen Wissensverwaltung im Zettelkasten und als Manifestationen einer Poetik der Nachdenklichkeit literaturwissenschaftlich analysiert. Ziel des Projekts ist es, die Leistung von Genres wie Anekdote und Fabel in Blumenbergs Texten beschreibbar zu machen und aufzuzeigen, dass die lange als Nebenprodukte abgetanen kurzen Texte in der Summe eine lange Reflexion über kleine Formen in Literatur, Philosophie und Wissensgeschichte darstellen. Diese Arbeit zeichnet ein vielschichtiges Bild Hans Blumenbergs als Leser, Verfasser, Historiograph und Theoretiker sowie Verwalter und auch Profiteur kleiner Formen.