Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

DFG-Graduiertenkolleg 2190

Katharina Hertfelder

Katharina Hertfelder

Kurzvita

2017–2020 Doktorandin am DFG-Graduiertenkolleg 2190 Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

2017 M.A. Deutsche Literatur, Universität Konstanz

2013 B.A. Literatur-Kunst-Medien / Italienische Studien, Universität Konstanz

Auslandssemester in Italien (2012) und in Großbritannien (2015)

Publikationen

Bewegungslinien der Anekdote bei Hans Blumenberg, in: Wissen en miniature. Theorie und Epistemologie der Anekdote, hrsg. von  Melanie Möller und Matthias Grandl, Wiesbaden: Harrassowitz [i. Ersch.].

Artikel „Hebbel“, in: Blumenberg-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hrsg. von Oliver Müller und Rüdiger Zill, Stuttgart: Metzler [i. Ersch.].

Leitfossilien der Literarisierung. Zur kleinsten Form metaphorologischer Praxis bei Hans Blumenberg, in: Leistungsbeschreibung. Literarische Strategien bei Hans Blumenberg, hrsg. von Timothy Attanucci und Ulrich Breuer, Heidelberg: Winter 2020, 95–110.

 

 

Nachdenklichkeitspoetik – Hans Blumenbergs kleine Formen aus dem Zettelkasten

Im Fokus des Dissertationsprojekts stehen kurze, teils essayistisch-kommentierende, teils glossierende Texte aus dem Nachlass Hans Blumenbergs. Sie werden als Kondensate einer medialen Wissensverwaltung im Zettelkasten und als Manifestationen einer Poetik der Nachdenklichkeit literaturwissenschaftlich analysiert. Ziel des Projekts ist es, die Leistung von Genres wie Anekdote und Fabel in Blumenbergs Texten beschreibbar zu machen und aufzuzeigen, dass die lange als Nebenprodukte abgetanen kurzen Texte in der Summe eine lange Reflexion über kleine Formen in Literatur, Philosophie und Wissensgeschichte darstellen. Diese Arbeit zeichnet ein vielschichtiges Bild Hans Blumenbergs als Leser, Verfasser, Historiograph und Theoretiker sowie Verwalter und auch Profiteur kleiner Formen.

 

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