Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

DFG-Graduiertenkolleg 2190

Sandra Dobritz

Sandra Dobritz

Kurzvita

2017 Staatsexamen in den Fächern Latein und Philosophie/Ethik, Berlin

2015 M. Ed. Latein und Philosophie / Ethik, Humboldt-Universität zu Berlin

2012 B. A. Latein und Philosophie / Ethik, Humboldt-Universität zu Berlin

Publikationen

Aufsätze

[mit Julia Heideklang und Urte Stobbe], Einleitung. Kleine Formen für den Unterricht – Unterricht in kleinen Formen, in: Kleine Formen für den Unterricht. Historische Kontexte, Analysen, Perspekti­ven, hg. von Julia Heideklang und Urte Stobbe, Göttingen 2020, 9–14.

Wie konstruiert man kleine Formen? Form und Funktion in Gedikes Lateinischem Lesebuch, in: Kleine Formen für den Unterricht. Historische Kontexte, Analysen, Perspektiven, hg. von  Julia Heideklang und Urte Stobbe, Göttingen 2020, 43–67.

Welchen Wert haben die kleinen Historiker für die Vermittlung von Sprachkompetenz einerseits und literarischem und historischem Wissen andererseits im Lateinunterricht des 18. Jahrhunderts?

Das Dissertationsprojekt untersucht den Einsatz kleiner Formen im „Lateinischen Lesebuch für die Anfänger“ des Berliner Aufklärers und Pädagogen Friedrich Gedike, wobei das Potenzial der Kleinformen hinsichtlich der Verknüpfung von Epistemologie und Praxeologie analysiert wird. Sowohl die Produktion von historischem Wissen in Form von kleinen historiographischen Gebrauchstexten beispielsweise von Valerius Maximus oder Nepos als auch die schulische Wissensvermittlung dieser und zugleich der lateinischen Sprache bilden den Schwerpunkt der Arbeit.

 

 

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