Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

DFG-Graduiertenkolleg 2190

Tagebuch

Tagebuch
2. Juli 2018 Florenz Gilly

Tagebuch

Marie Czarnikow, Doktorandin am Graduiertenkolleg “Kleine Formen”, über das Tagebuch, sein Verhältnis zu Aktualität und Geschichtlichkeit und sein Potential, zum Sammelsurium verschiedenster kleiner Formen zu werden.

Das vorgestellte Tagebuch von Milly Haake befindet sich im Deutschen Tagebucharchiv Emmendingen.

 

Literatur

Primärliteratur

Milly Haake, Tagebuch 1914-1915, Deutsches Tagebucharchiv Emmendingen, Reg.Nr. 1256, II, 1-2.

Sekundärliteratur

Siegfried Bernfeld, Trieb und Tradition im Jugendalter. Kulturpsychologische Studien an Tagebüchern, Leipzig 1931.

Arno Dusini, Tagebuch. Möglichkeiten einer Gattung, München 2005.

Li Gerhalter, „Einmal ein ganz ordentliches Tagebuch“? Formen, Inhalte und Materialitäten diaristischer Aufzeichnungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in: Rüdiger Graf / Janosch Steuwer (Hg.), Selbstreflexionen und Weltdeutungen. Tagebücher in der Geschichte und der Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts, Göttingen 2015, S. 63-84.

Gustav René Hocke, Europäische Tagebücher aus vier Jahrhunderten. Motive und Anthologie, Wiesbaden und München 1978 [1963].

Christiane Holm, Montag Ich. Dienstag Ich. Mittwoch Ich. Versuch einer Phänomenologie des Diaristischen, in: Helmut Gold et al., @bsolut privat! Vom Tagebuch zum Weblog, Heidelberg 2008, S. 10-50.

Sabine Kalff / Ulrike Vedder, Tagebuch und Diaristik seit 1900, in: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge XXVI, 2016, S. 235-242.

Rachel Langford / Russel West, Introduction: Diaries and Margins, in: dies. (Hg.): Marginal Voices, Marginal Forms. Diaries in European Literature and History, Amsterdam 1999, S. 6-21.

Philippe Lejeune, Datierte Spuren in Serien. Tagebücher und ihre Autoren, in: Rüdiger Graf / Janosch Steuwer (Hg.), Selbstreflexionen und Weltdeutungen. Tagebücher in der Geschichte und der Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts, Göttingen 2015, S. 37-46.

Richard Meyer, Deutsche Stilistik, München 1906.

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