Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen

DFG-Graduiertenkolleg 2190

Anekdote

Anekdote
2. Juli 2018 Florenz Gilly

Anekdote

Ausgehend von einer kleinen Episode über die österreichischen Psychiater Sigmund Freud und Julius Wagner-Jauregg spricht Florenz Gilly, studentische Hilfskraft im Graduiertenkolleg “Kleine Formen”, über die Geschichte der Anekdote, ihr prekäres Verhältnis zur Wahrheit, Tendenzen und Verirrungen der Anekdotenforschung und die eigentümliche Nähe der Anekdote zum Altherrenwitz.

Die Wiedergabe des Ausschnitts aus dem Hörbuch von Friedrich Tobergs Erben der Tante Jolesch (1978) erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Herbig Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.

© 1978 by LangenMüller in der F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH

 

Literatur

Quellen

Benjamin, Walter: Das Passagen-Werk, in: ders.: Gesammelte Schriften, unter Mitwirkung von Theodor W. Adorno und Gershom Scholem hrsg. von Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser, Bd. V.2, hrsg. von Rolf Tiedemann, Frankfurt am Main 1982.

Die Rose und der Ziegelstein. Anekdoten aus aller Welt, hrsg. von Homunculus [d.i. Sigismund von Radecki], Berlin 1938.

Grimm, Jacob und Wilhelm: Deutsches Wörterbuch, Bd. 1, Leipzig 1854.

Grothe, Heinz: Anekdote, 2., durchgesehene und erweiterte Aufl., Stuttgart 1984.

Torberg, Friedrich: Die Erben der Tante Jolesch, München und Wien 1978 (Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 9).

Sekundärliteratur

Baßler, Moritz: Die kulturpoetische Funktion und das Archiv. Eine literaturwissenschaftliche Text-Kontext-Theorie, Tübingen 2005.

Hilzinger, Sonja: Anekdotisches Erzählen im Zeitalter der Aufklärung. Zum Struktur- und Funktionswandel der Gattung Anekdote in Historiographie, Publizistik und Literatur des 19. Jahrhunderts, Stuttgart 1997.

Neureuter, Hans Peter: Zur Theorie der Anekdote, in: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1973, S. 458-480.

Ernst Rohmer: Anekdote, in: Gert Ueding (Hg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik, Bd. 1, Tübingen 1992, Sp. 566-579.

Schlaffer, Heinz: Anekdote, in: Klaus Weimar (Hg.): Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, Bd. 1, Berlin 2007, S. 87-89.

 

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